08.04.2009
Pressekonferenz „ GENERATIONEN-BAROMETER 09“
Mittwoch, 08. April 2009 von 12 bis 14 Uhr im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz,
Schiffbauerdamm 40, Räume III und IV, in Berlin
Schiffbauerdamm 40, Räume III und IV, in Berlin
Das GENERATIONEN-BAROMETER

Spiegel der Entwicklung der Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft
Die Idee
Die gegenwärtigen demografischen Entwicklungen – anhaltender Geburtenrückgang und die steigende Lebenserwartung – stellen unsere Gesellschaft vor tiefgreifende soziale und kulturelle Veränderungen, für die uns historische Vorbilder und Erfahrungen fehlen. Unternehmen, Institutionen, Familien und soziale Netze werden sich verändern, weil sich die Rollen, Gewichte und Beziehungen der Generationen ändern. Die gegenwärtige öffentliche Diskussion fokussiert sich auf die aus der Entwicklung resultierenden Reformen der Sozialsysteme. Schlagworte wie „Überalterung“, „Generationenfalle“ oder „demografische Katastrophe“ wecken vor allem Befürchtungen und negative Erwartungen. Wie aber entwickeln sich die Beziehungen zwischen den Generationen wirklich? Lassen sich Veränderungen feststellen und wenn ja welche? Gibt es neue soziale Potenziale und Chancen? Gibt es Ansätze, den Wandel positiv zu gestalten?
Kern des GENERATIONEN-BAROMETERs ist eine fortlaufende demoskopische Studie. Es soll als Messinstrument periodisch – im Abstand von drei Jahren – die Klimaveränderungen zwischen den Generationen aufspüren und über Jahre Vergleichswerte generieren. Mit Fragen und Untersuchungen zu dem Themenkomplex „Generationen in Gesellschaft und Familie“ knüpft das GENERATIONEN-BAROMETER an die Herausforderungen des demo¬grafischen Wandels an und dokumentiert den Umgang der Menschen damit. Dabei werden besonders breit und differenziert generationentypische Einstellungen für das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft untersucht. Wie empfinden Menschen unterschiedlicher Milieus, Lebensformen und Alltagskulturen das Verhältnis von jung und alt in der Gesellschaft und in ihren Familien? Welche Werte und Bedeutungen ordnen sie der Familie und dem intergenerationellen Beziehungsgeflecht zu? Welche Erwartungen und welche Konflikte zeichnen sich ab? Wie verändert sich das Zusammenleben der Generationen? Wie haben sich z.B. Ziele, Methoden und Probleme in der Erziehung verändert?
Die Idee zum GENERATIONEN-BAROMETER hatte das FORUM FAMILIE STARK MACHEN e.V., ein überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von Menschen, die die Zukunft der Familien- und Generationenbeziehungen aktiv gestalten wollen. Das Institut für Demoskopie Allensbach führte sowohl die erste Studie 2006 als auch die zweite Studie 2009 durch. Die Finanzierung übernahm der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Ziel des GENERATIONEN-BAROMETERs ist, mit den Befunden die öffentliche und private Auseinandersetzung mit der Veränderung der Generationenbeziehungen durch regelmäßig erhobene Daten anzustoßen und zu begleiten. Denn die Urheber der Studie sind davon überzeugt, dass der demografische Wandel eine Gestaltungsaufgabe nicht nur für Politik sondern für jeden Einzelnen ist. Das GENERATIONEN-BAROMETER versteht sich damit als objektive Arbeitsgrundlage für die Gesellschaft und soll den Blick für die wirkenden Kräfte und die Besonderheiten dieser geschichtlich einmaligen Entwicklung schärfen.
Kern des GENERATIONEN-BAROMETERs ist eine fortlaufende demoskopische Studie. Es soll als Messinstrument periodisch – im Abstand von drei Jahren – die Klimaveränderungen zwischen den Generationen aufspüren und über Jahre Vergleichswerte generieren. Mit Fragen und Untersuchungen zu dem Themenkomplex „Generationen in Gesellschaft und Familie“ knüpft das GENERATIONEN-BAROMETER an die Herausforderungen des demo¬grafischen Wandels an und dokumentiert den Umgang der Menschen damit. Dabei werden besonders breit und differenziert generationentypische Einstellungen für das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft untersucht. Wie empfinden Menschen unterschiedlicher Milieus, Lebensformen und Alltagskulturen das Verhältnis von jung und alt in der Gesellschaft und in ihren Familien? Welche Werte und Bedeutungen ordnen sie der Familie und dem intergenerationellen Beziehungsgeflecht zu? Welche Erwartungen und welche Konflikte zeichnen sich ab? Wie verändert sich das Zusammenleben der Generationen? Wie haben sich z.B. Ziele, Methoden und Probleme in der Erziehung verändert?
Die Idee zum GENERATIONEN-BAROMETER hatte das FORUM FAMILIE STARK MACHEN e.V., ein überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von Menschen, die die Zukunft der Familien- und Generationenbeziehungen aktiv gestalten wollen. Das Institut für Demoskopie Allensbach führte sowohl die erste Studie 2006 als auch die zweite Studie 2009 durch. Die Finanzierung übernahm der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Ziel des GENERATIONEN-BAROMETERs ist, mit den Befunden die öffentliche und private Auseinandersetzung mit der Veränderung der Generationenbeziehungen durch regelmäßig erhobene Daten anzustoßen und zu begleiten. Denn die Urheber der Studie sind davon überzeugt, dass der demografische Wandel eine Gestaltungsaufgabe nicht nur für Politik sondern für jeden Einzelnen ist. Das GENERATIONEN-BAROMETER versteht sich damit als objektive Arbeitsgrundlage für die Gesellschaft und soll den Blick für die wirkenden Kräfte und die Besonderheiten dieser geschichtlich einmaligen Entwicklung schärfen.
Die Erhebung
Das GENERATIONEN-BAROMETER basiert auf der umfassenden Befragung einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Bevölkerung im Februar und März 2009, bestehend aus gut 2.200 Personen ab 16 Jahren. Rund 500 Interviewer führten einstündige Interviews mündlich-persönlich auf Grundlage eines standardisierten Fragebogens durch.
Der Fragebogen zur Untersuchung entstand auf Grundlage einer qualitativen Untersuchung, bei der 35 Väter und Mütter sowie Großväter und Großmütter in Tiefeninterviews ausführlich Auskunft gaben. Er enthielt etwa 80 Fragen zur Ermittlung von Erfahrungen, Gewohnheiten und Einstellungen.
Der Fragebogen zur Untersuchung entstand auf Grundlage einer qualitativen Untersuchung, bei der 35 Väter und Mütter sowie Großväter und Großmütter in Tiefeninterviews ausführlich Auskunft gaben. Er enthielt etwa 80 Fragen zur Ermittlung von Erfahrungen, Gewohnheiten und Einstellungen.
Die Ergebnisse
Die Ergebnisse des zweiten GENERATIONEN-BAROMETERs liegen nun vor. Die damit einsetzende öffentliche Diskussion der Ergebnisse soll über jahrelange Vergleichswerte einen stetigen und nachhaltigen Beitrag zur Gestaltung der Generationenbeziehungen leisten.
Die Ergebnisse des GENERATIONEN-BAROMETERs 09 sollen in einer Buchveröffentlichung der Fachwelt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Ergebnisse des GENERATIONEN-BAROMETERs 09 sollen in einer Buchveröffentlichung der Fachwelt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
